Thringer Wald: hier entdecken Sie Thringen

Kulturlandschaften

Thüringer Wald / Rennsteig

Der älteste und berühmteste deutsche Wanderweg wird besungen und bezwungen - per pedes, per Rad und auf Brettern. Man kann von ihm nicht lassen. Als "Rynestig" wurde der einstige Boten- und Grenzweg erstmals 1330 erwähnt und als Wanderweg Ende des 19. Jahrhunderts "entdeckt". Der Rennsteig verläuft auf exakt 169,29 km über den Kamm des Thüringer Waldes und überwindet dabei Höhenunterschiede von 500 bis 970 m. Er beginnt in Hörschel bei Eisenach und endet in Blankenstein an der Saale. Seine Kennzeichnung, das weiße R, ist die wohl bekannteste Wegemarkierung überhaupt und entlang des Pfades alle fünf bis zehn Kilometer zu finden. Vor allem die alten Wappen- und Grenzsteine am Wegesrand - es sollen einmal 1.300 gewesen sein - erinnern an seine ursprüngliche Bestimmung als Grenzweg. Zwei fließende Gewässer überwinden den Rennsteig. Eines davon ist die Spitter, die den größten natürlichen Wasserfall im Thüringer Wald speist, den Spitterfall bei Tambach-Dietharz. Überhaupt: Rennsteig und Thüringer Wald sind nicht voneinander zu trennen. Und was die Vielfalt an Naturdenkmälern und -Schönheiten anbelangt, so ist der westliche Thüringer Wald reich davon.
Mischwälder, wildromantische Felsentäler und Schluchten, Hochmoore, klare Gebirgsbäche und Bergwiesen prägen sein Bild. Die Drachenschlucht bei Eisenach beispielsweise, der Große Inselsberg (916,5 m), die Felslandschaft über dem Tabarzer Lauchagrund, die Marienglashöhle bei Friedrichroda oder das Saukopfmoor bei Luisenthal - um nur einige zu nennen. Jedoch steht diese Region keineswegs nur für Wald, sondern auch für Wasser, allein vier Talsperren gibt es hier: die Ohratalsperre in Luisenthal, in Tambach-Dietharz die Schmalwassertalsperre und die gut 100-jährige Alte Tambacher Talsperre (Thüringens erster Talsperrenbau) sowie die Lütschetalsperre in  Frankenhain.

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Anschrift
Thüringer Wald / Rennsteig
Hauptmarkt 33
99867 Goitha
Telefon: 03621 3631-0
Fax: 03621 363113
E-Mail: info[at]tourismus-thueringer-wald.de
Internet: www.tourismus-thueringer-wald.de


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Thüringer Wald
Tourismusverband Thüringer Wald/Gothaer Land e.V.

Puschkinallee 7
99867 Gotha
Telefon: 03621 3631-11
Fax: 03621 363113
E-Mail: info[at]tourismus-thueringer-wald.de
Internet: http://www.tourismus-thueringer-wald.de

 

Öffnungszeiten
Mo-Fr 10.00 - 16.00 Uhr


Thüringer Wald
Regionalverbund Thüringer Wald e.V.

Zellaer Markt 1
98544 Zella - Mehlis
Telefon: 03682 477690
Fax: 03682 47696
E-Mail: service[at]thueringer-wald.com
Internet: http://www.thueringer-wald.com

 

Öffnungszeiten
täglich: 08.00 - 17.00 Uhr

 

 

Nationaler GeoPark / Thüringen Inselsberg-Drei Gleichen

Mitten in Thüringen kann man sich auf Spurensuche nach dem Superkontinent Pangäa begeben.
Denn geologische Fundstätten aus der Zeit als Nord- und Südkontinent eine einzige von Meer umgebene gigantische Landmasse waren, fi nden sich hier allerorten. Namensgeber des GeoParks (ca. 530 km²) sind der Große Inselsberg im westlichen Thüringer Wald und das Thüringer Burgenland
Drei Gleichen im Städtedreieck Gotha, Arnstadt und Erfurt. "Parkmitglieder" sind derzeit 17 Städte und Gemeinden. An der Gesteins- und fossilen Welt im GeoPark lassen sich die Entstehung und das Auseinanderbrechen von Pangäa regelrecht "nachlesen". Die einzelnen Geotope gewähren einen faszinierenden Einblick in die Entwicklungsgeschichte der Erde und die Entstehung des Lebens. Internationales Aufsehen erregte die 1974 entdeckte Ursaurierfundstätte "Am Bromacker" zwischen Georgenthal und Tambach-Dietharz, übrigens die einzige außerhalb der USA. Berühmt wurde das "Tambacher Liebespaar" - zwei aneinander geschmiegte kleine Ursaurier. Auch im nur wenige Kilometer entfernten Tabarz wurde versteinertes Leben aus dem Ur-Tierreich gefunden, ein Rieseninsekt mit einer Flügelspanne von einem halben Meter. Geologische Überraschungen hält die Unterwelt bereit.
So gelangt man in der Altensteiner Höhle bei Schweina trockenen Fußes durch ein fossiles tropisches Riff , das vor etwa 258 Millionen Jahren entstand, während die Marienglashöhle Friedrichroda mit einer einzigartigen Kristallgrotten aufwartet. Durch den GeoPark führen derzeit neun markierte, mit Schautafeln versehene Geo-Wanderrouten und mit einem vielfältigen GeoAktiv - Angebot wird den Besuchern ein sehr abwechslungs- und informationsreiches Erlebnis geboten.

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Anschrift
Nationaler Geo Park Thüringen Inselsberg- Drei Gleichen
Marktstraße 13 - 15
99894 Friedrichroda
Telefon: 03623 33200
Fax: 03623 33209
E-Mail: friedrichroda.kur[at]t-online.de
Internet: www.thueringer-geopark.de


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Friedrichroda
Tourist-Information

Hauptstraße 55
99894 Friedrichroda
Telefon: 03623 33200
Fax: 03623 332029
E-Mail: info[at]friedrichroda.de
Internet: http://www.friedrichroda.de

Öffnungszeiten
Mo - Do 09.00 - 17.00 Uhr
Fr 09.00 - 18.00 Uhr
Sa 09.00 - 12.00 Uhr

Mühlberg
Tourist-Information
Thüringer Burgenland Drei Gleichen "Kulturscheune"

Thomas-Müntzer-Str. 4
99869 Drei Gleichen/ OT Mühlberg
Telefon: 036256 22846
Fax: 036256 22846
E-Mail: touristinfo-kulturscheune[at]drei-gleichen.de
Internet: http://www.drei-gleichen.de

 

Öffnungszeiten
April-Oktober ´
Mi-So 10.00 - 17.00 Uhr

November-März
Mi-So 10.00 - 16.00 Uhr

 

 

Fahner Höhe / Der Thüringer Obstgarten

Groß ist das Gebiet rund um die Fahner Höhe nicht. Aber sehr lecker! Denn hunderttausende Kirsch- und Apfelbäume sind hier angepflanzt und zur Erntezeit kann man sich in Selbstpflückanlagen das knackfrische Obst vom Baume holen. Die Tradition des Fahner Obstanbaus wurde durch den
einheimischen "Obst-Pfarrer" Johann Volkmar Sickler begründet, der hier 1791 die ersten 15 Kirschbäume pflanzte. Seither hat sich das Gebiet im Städtedreieck Gotha, Erfurt und Bad Langensalza zu Thüringens größter Obstplantage entwickelt. Und es versteht sich von selbst, dass die jährlichen Feste auch alle etwas mit Obst zu tun haben: das Blütenfest (letztes Aprilwochenende), das Kirschfest mit Kirschlauf (Juni) und das Erntefest mit der längsten Apfeltheke Thüringens (letztes Septemberwochenende). Die Fahner Höhe selbst ist ein 20 km langer und 8 km breiter Höhenzug aus Muschelkalk, überwiegend mit Eichen und Hainbuchen bewaldet. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf das Thüringer Becken im Nordosten, den Nationalpark Hainich im Nordwesten und die Höhenzüge des Thüringer Waldes im Süden. Das Naturschutzgebiet Fahner Höhe durchzieht ein gut ausgebautes Wanderwegenetz, darunter der 80 km lange Gebietswanderweg Fahner Höhe - Hainich Weg. Sehenswert sind u. a. die Bienstädter Warte (Wartturm um 1412), die Bockwindmühle in Ballstädt (1884) oder die Talsperre "Speicher Dachwig" (Vogelschutzgebiet, Rast- und Brutstätte für seltene Wasservögel).

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Anschrift
Tourismusverein Fahner Höhe e. V.
Markt 7
99958 Tonna/OT Gräfentonna
Telefon: 036042 75714
Fax: 036042 75750
E-Mail: info[at]fahner-hoehe.de
Internet: www.fahner-hoehe.de


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Fahner Höhe
Tourismusverein "Fahner Höhe" e.V.

Markt 7
99958 Tonna/OT Gräfentonna
Telefon: 036042 75714
Fax: 036042 75750
E-Mail: info[at]fahner-hoehe.de
Internet: http://www.fahner-hoehe.de

 

Öffnungszeiten
Mo, Di, Do 09.00 - 12.00 Uhr
Di/Do 14.00 - 15.30 Uhr

 

Thüringer Wald
Tourismusverband Thüringer Wald/Gothaer Land e.V.

Puschkinallee 7
99867 Gotha
Telefon: 03621 3631-11
Fax: 03621 363113
E-Mail: info[at]tourismus-thueringer-wald.de
Internet: http://www.tourismus-thueringer-wald.de

 

Öffnungszeiten
Mo-Fr 10.00 - 16.00 Uhr

UNESCO Weltnaturerbe Nationalpark Hainich

 Ebenso wie die Fahner Höhe ist der Hainich ein Muschelkalkhöhenzug, nur viel größer (16.000 ha) und mit einem völlig anderen Landschaftsbild. Er ist eines der größten zusammenhängenden Laubwaldgebiete Mitteleuropas.
Im Südhainich wurde 1997 auf einer Fläche von 7.500 ha der 13. Nationalpark Deutschlands ausgewiesen. "Natur Natur sein lassen" - das Credo aller deutschen Nationalparke - erlebt man im Hainich unverfälscht, immer wieder aufs Neue und zu jeder Jahreszeit anders. Der Nationalpark ist eine
große Buchenwaldgesellschaft und Heimat bzw. Rückzugsgebiet für seltene Tier- und Pflanzenarten. Das wohl berühmteste Hainich-Tier ist die Wildkatze, etwa 30 dieser menschenscheuen "Waldtiger" sind hier zu Hause. Wenngleich der Nationalpark für Ruhe und Rücksicht, für Forschung und Bewahrung steht, ist er mit Ausnahme seiner "verbotenen" Kernzonen dem Touristen keinesfalls verschlossen. Im Gegenteil. Spektakulärer Besuchermagnet ist der 531 m lange und 24 m hohe Baumkronenpfad an der
Thiemsburg. Auf ihm spazieren jährlich Tausende Besucher durch die Baumkronen hindurch und genießen auf seinem 44 m hohen Baumturm einen atemberaubenden Blick über einen ganz besonderen Lebensraum. Insgesamt 18 Wanderwege, vier Radwege sowie einige Kremser- und Reitwege führen um und durch den Hainich. Am Rande des Nationalparks befinden sich mehrere Parkplätze mit Informationstafeln.

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Anschrift
Nationalpark Hainich
Am Schloss 2
99947 Weberstedt
Telefon: 036022 980836
Fax: 036022 980837
E-Mail: info[at]hainichland.de
Internet: www.hainichland.de


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Nationalpark Hainich
Tourismusverband der Welterberegion Wartburg Hainich e.V.
Am Schloss 2
99947 Weberstedt
Telefon: 036022 980836
Fax: 036022 980837
E-Mail: info[at]hainichland.de
Internet: http://www.hainichland.de

 

Öffnungszeiten
Mo-Fr 08.00 - 16.30 Uhr